Zittern oder Zucken

Beschwerden und Symptome, Zittern oder Zucken

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Beschwerden und Symptome Mögliche Ursachen Was man tun soll
Zittern bei großer Kälte und/oder zu leichter Bekleidung Wärmeverlust des Körpers Ziehen Sie sich wärmer an, und trinken Sie etwas Heißes
Zittern nach übermäßigem Konsum von Kaffee oder Tee oder Cola Erregung des Nervensystems durch Koffein Schränken Sie den Konsum dieser Getränke ein
Zucken einzelner Körperteile beim Einschlafen Unwillkürliche Muskelanspannung Normale Reaktion des Körpers bei Entspannung
Zittern oder Zucken bei starken Gefühlen, z.B. Angst, Wut, Erregung Körperlicher Ausdruck der inneren Spannung Normale Reaktion des Körpers auf Anspannung
Zittern nach übermäßigem Alkoholgenuß oder Drogeneinnahme oder nachdem Sie aufgehört haben, Alkohol zu trinken oder Drogen einzunehmen Reaktion des Nervensystems, Entzugserscheinung Wenn Sie häufig viel trinken oder Drogen einnehmen oder schwere Entzugserscheinungen
haben, Arztbesuch notwendig
Zittern oder Zucken nach der längeren Einnahme von Medikamenten, eventuell Herzklopfen, eventuell Schlafstörungen, eventuell Angstzustände Entzugserscheinungen beim Absetzen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln Arzneimitteln, denen Benzodiazepine oder Kodein beigemengt sind Appetitzüglern Arztbesuch notwendig
Zittern der Hände, das sich bei gezielten Bewegungen verstärkt und später auch Zittern des Kopfes Erkrankung des Nervensystems, Multiple Sklerose Arztbesuch notwendig
Zittern und eventuell allgemeine Abgeschlagenheit, eventuell Konzentrationsstörungen, eventuell Schlafstörungen Leben unter großer Lärmbelastung, Schadstoffe, die die Nerven belasten Überprüfen Sie Wohnumgebung; Arbeitsplatz und Ernährung. Arztbesuch notwendig
Zittern oder Zucken nach der Einnahme von Medikamenten Nebenwirkung von zahlreichen Medikamenten vor allem von einer großen Zahl von Schlaf -oder Beruhigungsmitteln, vielen Mitteln gegen Asthma und Bronchitis einigen Mitteln gegen Bluthochdruck und Angina pectoris, einer großen Zahl von Mitteln gegen Psychosen (Neuroleptika) Wenn diese Beschwerden auftreten und Sie das Mittel rezeptfrei in der Apotheke gekauft haben, hören Sie auf, es einzunehmen. Wenn das Mittel ärztlich verordnet wurde, Arztbesuch notwendig
Zeitweiliges Zittern oder Zucken eines einzelnen Muskels, z.B. Augenlid, Mund, Kinn Ermüdung, Stress, Tic Wenn die Beschwerden immer wieder auftreten oder länger als zwei Wochen andauern, Arztbesuch notwendig
Zittern bei Diabetikern Unterzuckerung Wenn möglich: Blutzucker messen. Sofortmaßnahme: Essen Sie zwei Plättchen Traubenzucker, später dann eine Scheibe Brot oder einen Apfel. Wenn Sie immer wieder in eine Unterzuckerung hineingeraten, Arztbesuch notwendig
Zittern mit starkem Schwitzen und eventuell Gewichtsverlust bei gutem Appetit und eventuell glänzenden, leicht hervortretenden Augäpfeln und eventuell Kropf Schilddrüsenüberfunktion Arztbesuch notwendig
Plötzliches Zittern und Zucken, der Betroffene stürzt zu Boden und Muskelkrämpfe und Schaum vor dem Mund und Bewusstlosigkeit Epileptischer Anfall Wenn der Anfall länger als drei Minuten dauert oder sich bald wiederholt. Sofort Rettungsdienst rufen. Sofortmaßnahme: Schützen Sie den Kranken vor Verletzungen, indem Sie alles aus dem Weg räumen, womit er sich verletzen könnte. Halten Sie ihn nicht fest, schieben Sie ihm nichts zwischen die Zähne. Lassen Sie den Kranken nach
dem Anfall ausschlafen.
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