Essstörungen oder Magersucht

Artikel von gesundheitssinne in Nervensystem, Psychologie

Essstörungen/Magersucht

Anorexia nervosa

Diese meist Mädchen in der Pubertät betreffende Magersucht ist eine psychogene Essstörung. Die Einstellung zur Nahrungsaufnahme wird verändert, die Körperwahrnehmung ist gestört, es besteht große Angst vor Übergewicht und der Betroffene selbst verleugnet diese Krankheit. Die Nahrungsverweigerung hat vielfältige negative Auswirkungen auf den Körper. In der Regel sind solche Menschen besonders aktiv und Leistungsbereit.

 

Magersucht

Menschen, die an Magersucht leiden erkennt man an einer deutlichen Abmagerung, einem fehlenden oder gestörten Krankheitsbewusstsein. Sie essen nur ungern in der Öffentlichkeit oder einer Gruppe.

 

Bulemie

An Ess-Brechsucht oder Magersucht leiden Menschen bevorzugt im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Diese Anfälle sind meist aus negativen Gedanken und Gefühlen heraus aber auch aus innerer Lehre und Langeweile zustande gekommen. Lady Diana war eine bekannte Persönlichkeit, welche offensichtlich an dieser Erkrankung litt.

Markante Kennzeichen für Bulemie sind diese Fressanfälle, die gut vorbereitet sind und zum Lebensmittelpunkt werden. Sie sind verbunden mit der Angst dick zu werden. Neben dem Erbrechen werden oft noch Medikamente, wie Appetitzügler und Abführmittel genommen. Das Essen erfolgt jedoch meist heimlich und die betroffene Person schämt sich dafür.

Schlechte Zähne und gelbe Fingerkuppen entstehen durch das selbst herbeigeführte Erbrechen und den entsprechenden Kontakt mit dem stark sauren Mageninhalt, der die Magensäure enthält.

Als Therapie bietet sich die Psychotherapie an. Auch Hypnose werden Möglichkeiten der Besserung zugeschrieben. Auf jeden Fall soll das Problem durch nahe stehende Menschen deutlich angesprochen werden, sobald diese es feststellen.