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Psoriasis (Schuppenflechte), silbrig-weiße Schuppen

Etwa 2% der Bevölkerung leiden unter Psoriasis, das Erkrankungsrisiko steigt bei Kindern auf etwa 25 Prozent, wenn ein Elternteil psoriasiskrank ist

Ziegelrote, erhabene, meist nicht juckende Hautflecken, die von silbrig-weißen Schuppen bedeckt sind. Diese Psoriasisherde sind oft klein und punktförmig, können jedoch auch münz- oder sogar handtellergroß werden. Am häufigsten treten sie an Knien, Ellenbogen, über dem Kreuzbein und auf der Kopfhaut auf. An der Achselhöhle, Brust, Genitalien und am After sind sie selten.

An Händen und Füßen tritt die Psoriasis üblicherweise in Form von scharf begrenzten geröteten Herden mit schmerzhaften Hautrissen oder Bläschen auf.

Bei etwa einem Drittel bis der Hälfte der Betroffenen befällt die Krankheit auch die Fingernägel: Sie verdicken sich, es bilden sich Grübchen (sogenannte Tüpfelnägel); manchmal sind die Nägel gelblich-weiß verfärbt und haben einen Rand, der wie ein Ölfleck aussieht. Die Fingernägel wachsen bei Menschen mit Psoriasis schneller als normal und lösen sich teilweise vom Nagelbett.

Der Verlauf ist schubartig. Häufigkeit, Dauer und Intensität der Schübe sind jedoch sehr verschieden.

 

Psoriasis (Schuppenflechte), silbrig-weiße Schuppen

 

Ursachen

Eine wahrscheinlich erblich übertragene Störung, die zu einer überdurchschnittlich schnellen Hautzellenproduktion führt.

Auslöser der Krankheit können sein:

  • Infektionskrankheiten, wie Angina, Grippe, Bronchitis.
  • Medikamente, wie Lithium-Salze zur Behandlung von Depressionen, Antimalariamittel und sogenannte Betablocker zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen.
  • Emotionale Belastungen.
  • Verletzungen der Haut.

 

Erkrankungsrisiko

Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leiden unter dieser Krankheit. Das Erkrankungsrisiko steigt bei Kindern auf etwa 25 Prozent, wenn ein Elternteil psoriasiskrank ist, und auf 60 bis 70 Prozent, wenn beide Eltern Psoriatiker sind.


Mögliche Folgen und Komplikationen

Psoriasis kann einen ein Leben lang begleiten. Bei etwa zwei Drittel der Betroffenen gibt es allerdings immer wieder längerdauernde Perioden, in denen sich die Krankheit kaum bemerkbar macht.

Psoriasis ist nicht ansteckend. Viele Kranke leiden aber darunter, daß sie – wenn die Krankheitszeichen deutlich sichtbar sind – von ihren Mitmenschen wie Aussätzige behandelt werden. Minderwertigkeitsgefühle und sozialer Rückzug können die Folge sein. Wer dadurch in seinem Wohlbefinden beeinträchtigt ist, kann in einer Selbsthilfegruppe Aussprachemöglichkeiten finden oder professionelle Hilfe suchen.

Problematisch ist die Psoriasis vor allem, wenn sie an den Händen auftritt: Dann ist sie für die Mitmenschen sichtbar, und die Ausübung des Berufs kann schwierig werden. Die notwendigen Cremes und Salben sind fettig, schmieren und beflecken Schreibpapier und Gegenstände, mit denen man beruflich umgehen muss.

In seltenen Fällen kann Psoriasis zu Komplikationen führen, die schwierig zu behandeln sind.

  • Die Psoriasis-Flecken dehnen sich auf den ganzen Körper aus. Medizinerinnen bezeichnen dies als Erythrodermie.
  • An den Psoriasis-Herden treten Pusteln auf (Psoriasis pustulosa).

Bei etwa einem Fünftel der Psoriasiskranken verbinden sich mit den Hautveränderungen auch Gelenkbeschwerden.

 

Vorbeugung

Ist nicht möglich.

 

Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

Sobald wie möglich.


Selbsthilfe

Spezielle Ernährungsformen beeinflussen die Krankheit nicht.

Sonnenbaden bessert die Beschwerden meist. Allerdings verschlimmert sich die Erkrankung durch Sonnenbrand.

Die Haut sollte geschmeidig gehalten werden durch regelmäßige Bäder, denen ein Glas Milch mit zwei Teelöffeln Olivenöl zugesetzt wurde, und/oder regelmäßiges Einreiben mit fetthaltigen Kör-
perlotionen oder einem Körperöl.

Um psoriasis betroffene Körperpartien zu rasieren, ist ein Elektrorasierer günstig. Rasierklingen führen häufig zu kleinen Verletzungen und erhöhen das Risiko, daß die Hauterscheinungen aufflammen.

Eine entspanntere Lebenshaltung kann unter Umständen die Zahl der Psoriasisschübe verringern.


Behandlung

Die äußerliche Behandlung ist zwar unbequem und aufwendig. Doch erst, wenn ihreMöglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte eine innerliche Behandlung in Betracht gezogen werden.


Äußerliche Behandlung

  • Salizylsäurehaltige Medikamente lösen die Schuppen ab.
  • Teerhaltiges Shampoo für die behaarte Kopfhaut.
  • Teerhaltige Mittel bessern den Zustand der Haut – wenn es, auch zwei bis drei, manchmal sogar acht Wochen braucht. Allerdings lehnen viele Psoriasiskranke sie wegen des Geruchs und der Fleckenbildung ab.
  • Bei besonders hartnäckigen, chronischen Psoriasiserkrankungen können teerhaltige Mittel und die Bestrahlung mit ultraviolettem Licht (UV-B) kombiniert werden. Dabei wird zwei- oder dreimal täglich die Haut mit einem Steinkohleteer-Präparat eingerieben, das vor der Bestrahlung wieder entfernt wird. Die Behandlung dauert etwa vier bis sechs Wochen; eine Besserung zeigt sich meist nach etwa drei Wochen.
  • Kortisonhaltige Hautmittel bessern die Beschwerden zwar schnell, aber nach dem Behandlungsende tritt die Erkrankung meist viel stärker wieder auf.
  • Seit langem bewährt ist der Wirkstoff Dithranol, der in einer Reihe von Medikamenten zusammen mit Salizylsäure enthalten ist. Weil Dithranol Wäsche und gesunde Haut gelbbraun verfärbt, kann dieses Mittel praktisch nur während eines Krankenhausaufenthaltes angewendet werden.

 

Innerliche Behandlung

  • Die PUV A- Therapie gilt als wirkungsvollste innerliche Behandlung. Der Wirkstoff Methoxsalen (Meladinine wird geschluckt. Bei anschließender Bestrahlung mit UV-A-Licht blockiert das Medikament die Teilung von Zellen und verhindert so die Bildung der typischen Psoriasis- Herde.
  • Diese Behandlung ist relativ aufwendig – viermal pro Woche eine Bestrahlung – und schädigt bei langer Anwendung die Haut. Die Bestrahlung vergrößert möglicherweise das Risiko, daß ein Hautkrebs entsteht. Darum bleibt die PUV A- Therapie schweren Krankheitsfällen vorbehalten.
  • Erst wenn alle anderen Therapien versagen, ist eine Behandlung mit dem Krebsmedikament Methotrexat vertretbar. Die Anwendung ist mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden.
  • Bestimmte Psoriasisformen werden mit Etretinat behandelt. Es kann vier bis sechs Wochen
    dauern, bis sich eine Wirkung an der Haut zeigt. Als Nebenwirkung kommt es fast immer zu Mundtrockenheit und spröden, rissigen Lippen gelegentlich zu leichtem, vorübergehendem Haarausfall, Nasenbluten und Juckreiz. Wird dieses Medikament während der Schwangerschaft eingenommen, sind Fehlbildungen beim Kind sehr wahrscheinlich. Während der Behandlung und zwei Jahre danach muß eine Schwangerschaft durch sichere Verhütungsmethoden unbedingt
    ausgeschlossen werden.
  • Kortisonhaltige Medikamente zum Schlucken sollten bei Psoriasis nicht verwendet werden.
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Kupferfinne (Rosacea), fleckförmige Rötungen der Haut

In Deutschland wird etwa 360 000 mal im Jahr die Diagnose „Kupferfinne“ gestellt, Frauen sind etwas häufiger davon betroffen als Männer

Zunächst fleckförmige Rötungen der grobporigen Haut, vor allem auf Nase, Stirn und Wangen. Später entwickeln sich Knötchen und Pusteln. In manchen Fällen tritt diese Erkrankung über Jahre hinweg immer wieder auf oder bleibt lebenslang bestehen. Die Erkrankung befällt meist hellhäutige Personen im Alter zwischen 30 und 50. Wenn die Kupferfinne unbehandelt bleibt, kann sich – fast ausschließlich bei Männern – eine sogenannte Knollennase (Rhinophym) entwickeln.

 

Kupferfinne (Rosacea), fleckförmige Rötungen der Haut

 

Ursachen

Es werden viele Ursachen vermutet, z. B. erbliche Veranlagung und innere Erkrankungen. Entgegen landläufiger Meinung spielt Alkohol für die Entstehung der „roten Nase“ keine Rolle. Vielfältige, unspezifische Reize können die Gesichtsrötung auslösen: Erregung, emotionaler

Streß, Hitze, stark gewürzte Nahrungsmittel, heiße Getränke. Nach Ansicht vieler Fachleute spielt die Zusammensetzung des Talgs für die Entstehung der Erkrankung eine wesentliche Rolle.


Erkrankungsrisiko

In Deutschland wird etwa 360 000 mal im Jahr die Diagnose „Kupferfinne“ gestellt, Frauen sind etwas häufiger davon betroffen als Männer.


Mögliche Folgen und Komplikationen

Die Erkrankung steckt nicht an und ist harmlos, wirkt sich aber wegen des auffälligen Aussehens häufig sehr auf das psychische Wohlbefinden aus.

In manchen Fällen sind die Augen von der Erkrankung mitbetroffen, es entwickelt sich dann eine Bindehautentzündung.


Vorbeugung

Ist nach derzeitigem Wissensstand nicht möglich.

Bei den oben genannten Beschwerden, sollten Sie zum Arzt gehen.


Selbsthilfe

Ähnlich wie bei der Akne ist die Hautreinigung sehr wichtig: Waschen Sie die betroffenen Hautstellen zweimal täglich mit einer milden Reinigungsmilch. Verwenden Sie keine Salben, Cremes oder Lotionen, die nicht von Ihrem Arzt oder von Ihrer Ärztin verschrieben oder empfohlen wurden.


Behandlung

Die Behandlung der Kupferfinne ähnelt der der Akne: sorgfältige Hautreinigung. Einnahme von Antibiotika, wie z. B. Tetrazyklin, über mehrere Wochen, in schweren Fällen auch die Anwendung von Vitamin-A-Säure.

Nach der Anwendung von kortisonhaItigen Medikamenten kann sich die Kupferfinne verstärken. Erweiterte, auf der Haut sichtbare Gefäße können mit einer feinen Nadel elektrisch „verbrannt“ und so entfernt werden. Diese (Elektrodesikkation) ist schmerzhaft. Für die Behandlung sind mehrere Sitzungen notwendig, die Erfolge sind mäßig, und die Beschwerden können nachher erneut auftreten.

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Grindflechte (Impetigo), kleine Bläschen auf der Haut

Grindflechte ist relativ harmlos, jedoch unbehandelt, kann sie sich am ganzen Körper ausbreiten und besonders für Kleinkinder lebensbedrohlich sein

Kleine Bläschen auf der Haut, meist um Mund und Nase, die nach kurzer Zeit eintrocknen. Die Hautstellen überziehen sich mit einer honiggelben Kruste, die wie brauner Zucker aussieht. Die Erkrankung verursacht Juckreiz und breitet sich durch Kratzen weiter aus.

 

Grindflechte (Impetigo), kleine Bläschen auf der Haut

 

Ursachen

Eine bakterielle Infektion der Haut, die sehr ansteckend ist.


Erkrankungsrisiko

Die Krankheit befällt in erster Linie Kinder.


Mögliche Folgen und Komplikationen

Die Krankheit ist normalerweise relativ harmlos. Bleibt sie jedoch unbehandelt, kann sie sich am ganzen Körper ausbreiten und besonders für Kleinkinder lebensbedrohlich werden. Eine sachgemäße Behandlung führt normalerweise prompt zur Heilung. Danach weisen die betroffenen Hautstellen eine hellere Färbung auf, die sich nach kurzer Zeit wieder der übrigen Hautfarbe angleicht. Es bleiben keine Narben zurück.

In seltenen Fällen, wenn es sich um Bakterien von der Art Streptokokkus handelt, kann die Erkrankung auch die Nieren befallen.


Vorbeugung

Kontakt mit Infizierten meiden.

Sobald Sie den Verdacht haben, daß es sich um Grindflechte handelt, sollten Sie zum Arzt gehen.


Selbsthilfe

Die Krusten lassen sich vorsichtig mit Seife und Wasser entfernen, so daß eine von Ärztin oder Arzt eventuell verschriebene Salbe die betroffenen Hautstellen erreichen kann.

Seife und Handtücher des Kranken sind streng von denen anderer zu trennen.

Kinder sollten während der Zeit der Erkrankung nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen.


Behandlung

Normalerweise werden die Krusten mit antibiotikahaltigen, fettenden Salben abgelöst. Bei ausgedehnter Bläschenbildung müssen die Antibiotika geschluckt werden. Um auszuschließen, daß die Erkrankung auch die Nieren erfaßt hat, sollte drei und fünf Wochen nach der Heilung der Urin untersucht werden.

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Gürtelrose (Herpes zoster), Rötung und Bläschen

Gürtelrose kann überall an der Körperoberfläche auftreten, häufig zeigt sie sich jedoch an Rumpf oder Gesicht, die Bläschen erscheinen nach und nach

Halbseitige, brennende Schmerzen, Rötung und Bläschen. Gürtelrose kann überall an der Körperoberfläche auftreten, häufig zeigt sie sich jedoch an Rumpf oder Gesicht. Die Bläschen erscheinen nach und nach entlang des Versorgungsgebietes eines Nervs, verkrusten, verschwinden nach etwa zwei bis drei Wochen und hinterlassen kleine Narben. Die brennenden Schmerzen können noch wochen – oder monatelang anhalten.

Die Betroffenen fühlen sich häufig schon vor dem Auftreten des Hautausschlags unwohl und abgeschlagen und spüren Schmerzen in jenem Hautbereich, auf dem sich später der Ausschlag zeigen wird.

 

Gürtelrose (Herpes zoster), Rötung und Bläschen

 

Ursachen

Eine Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus, demselben Virus, das die Windpocken auslöst. Dieses Virus verbleibt nach der Infektion in bestimmten Nervenzellen – den Spinalganglien. Durch eine Schwäche des körpereigenen Immunsystems wird das Virus plötzlich aktiv.


Erkrankungsrisiko

Gürtelrose kann in jedem Alter auftreten, ist aber bei Personen über 50 Jahre am häufigsten. Die Wahrscheinlichkeit, an Gürtelrose zu erkranken, ist bei immungeschwächten Personen erhöht.


Mögliche Folgen und Komplikationen

Die Erkrankung ist ansteckend, solange Bläschen vorhanden sind. Personen, die noch keine Windpocken hatten, bekommen dann diese „Kinderkrankheit“. Gürtelrose heilt meist innerhalb von zwei bis vier Wochen ohne bleibende Schäden. Allerdings können die betroffenen Stellen manchmal jahrelang schmerzen.

Bei einer Gesichtsrose können Gesichtsnerven zeitweise gelähmt sein. Sind die Augen betroffen, besteht die Gefahr, dass Bindehaut und Hornhaut des Auges geschädigt werden und das Augenlicht verlorengeht.

 

Vorbeugung

Ist nicht möglich. Allerdings kann die frühzeitige Behandlung mit Virusmitteln den Verlauf der Erkrankung wesentlich mildern. Gürtelrose tritt bei Menschen mit intakter Immunabwehr nur einmal im Leben auf.

Bei den allerersten Anzeichen einer Gürtelrose. Ist das Gesicht betroffen, möglichst rasch zu Augenärztin oder – arzt.


Selbsthilfe

Feuchtigkeit, Zugluft und Kälte meiden. Wärme lindert. Einem erkrankten Auge tut Ruhe wohl. Man kann versuchen, die Schmerzen mit einem einfachen Schmerzmittel zu lindern.


Behandlung

Bei einer unkomplizierten Gürtelrose können fetthaltige Salben helfen, die verkrusteten Bläschen abzulösen. Die betroffenen Stellen können mit einem Verband abgedeckt werden.

Bei sehr ausgeprägter oder sehr schmerzhafter Gürtelrose hilft Aciclovir in Form von Tabletten oder
Infusionen, die Krankheit zu mildern und zu verkürzen. Allerdings hat Aciclovir keinen Einfluß auf die später möglichen Nervenschmerzen.

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Glatzenbildung, Haarausfall, Verlust der Kopfhaare

Bei Männern ist Haarausfall, der Verlust der Kopfhaare oder Glatzenbildung, die Entstehung einer Glatze, fast immer ein natürlicher Alterungsvorgang

Ab etwa 25 Jahren beginnt sich das Haar bei allen Menschen zu verdünnen.

Bei Männern ist die Glatzenbildung fast immer ein natürlicher Alterungsvorgang. Wie ausgeprägt der Haarverlust ausfällt, hängt von mütterlichen und väterlichen Erbfaktoren gemeinsam ab.

Bei vielen Frauen wird das Haar in der Schwangerschaft recht dicht und voll und dünnt etwa drei Monate nach der Geburt wieder aus. In der folgenden Zeit wächst das Haar jedoch wieder in normaler Dichte nach. Bei allen Frauen verdünnt sich das Haar nach den Wechseljahren. All diese Veränderungen sind durch die wechselnden Anteile von Östrogenen und männlichem Geschlechtshormon bedingt.

Haarfrisuren, wie zum Beispiel ein Pferdeschwanz, können ständig so an den Haarwurzeln ziehen, dass die Haare ausfallen.

Akute schwere Erkrankungen, Operationen, Stress, Eisenmangel-Anämie oder das Beenden der Einnahme der „Pille“ können ebenfalls zu plötzlichem, vorübergehendem Haarverlust führen. Eine Krebsbehandlung mit Medikamenten ist relativ häufig von Haarausfall begleitet. Aber auch cholesterinsenkende Mittel, Arthritis-Medikamente, Vitamin A, Betablocker und Medikamente gegen Magengeschwüre können Haarausfall verursachen.

 

Haarausfall, Glatzenbildung, Verlust der Kopfhaare

 

Irrtümer über Haare und Haarausfall

  • Haarverlust, Glatzenbildung ist nicht verursacht durch Schuppen oder zu häufiges Shampoonieren.
  • Haare auszureißen führt nicht dazu, dass an den Stellen keine Haare mehr nachwachsen.
  • Häufiges Haareschneiden lässt die Haare nicht schneller wachsen.
  • Durch Rasieren oder Haarschneiden wachsen die Haare nicht kräftiger nach.
  • Durch eine verbesserte Durchblutung der Kopfhaut wachsen die Haare nicht besser.


Risiko

Haarverlust ist bei Männern normal.


Vorbeugung

Ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich.


Mögliche Folgen und Komplikationen

Haarverlust ist zwar harmlos, wirkt sich aber oft deutlich auf das Selbstwertgefühl aus.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass es sich nicht um einen natürlichen Alterungsprozeß handelt, sollten Sie zum Arzt gehen.


Selbsthilfe

Wenn Sie Ihr schütteres Haar nicht akzeptieren wollen, können Sie sich eine Perücke oder ein Haarteil anpassen lassen. Die Wirksamkeit der vielen angebotenen Wundermittel ist bisher nicht erwiesen.

 

Behandlung

Eine zweiprozentige Minoxidil-Lösung (Regaine [Ö] mit der zweimal täglich die Kopfhaut eingerieben wird, bringt bei 80 bis 90 Prozent der Verwender den Haarausfall zum Stillstand; bei etwa der Hälfte der Anwender wachsen die Haare nach. Nach dem Ende der Therapie
kann die Pracht wieder ausfallen. Dieses Mittel ist nur in Österreich erhältlich; in Deutschland ist es wegen der möglichen Nebenwirkungen nicht zugelassen.

Eigene, behaarte Kopfhautstücke können auf die unbehaarte Kopfhaut transplantiert werden. Die Resultate sind relativ gut, allerdings muss man damit rechnen, dass die neue Haarpracht nach einigen Jahren wieder verschwindet. Eine andere Spätfolge kann sein, dass mit den Jahren die „alten“ Haare um die Transplantate nach und nach ausgehen, so dass nun die Transplantate wie Inseln auf einer ansonsten nackten Kopfhaut stehen.

Die Transplantation wird bei örtlicher Betäubung durchgeführt. Kleine Kopfhautstücke mit jeweils 10 bis 15 aktiven Haarfollikeln werden ausgestanzt und an der gewünschten Stelle eingepflanzt, an der zuvor die Haut entfernt wurde. Zwischen 10 und 40 solcher Hautstücke
werden pro Sitzung übertragen. Für ein gutes kosmetisches Resultat sind etwa 100 bis 200 Übertragungen notwendig. An den Hautstellen, wo die Haare entnommen wurden, wachsen nie wieder Haare. Größere Transplantationen sind sehr Kostenintensiv.

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Neurodermitis (Atopische Dermitis, endogenes Ekzem)

Neurodermitis beginnt häufig schon im Säuglingsalter und zeigt die vererbte Bereitschaft, auf bestimmte Allergene besonders empfindlich zu reagieren

Chronische, stark juckende, oberflächliche Entzündung der Haut mit unterschiedlichem Verlauf und unterschiedlichen Krankheitszeichen:

Säuglingsekzem („Milchschorf“ oder „Vierziger“): ab etwa dem dritten Lebensmonat Rötung, Bläschenbildung und Schuppung an Wangen, Gesicht, Kopfhaut.

Atopische Dermitis Jugendlicher und Erwachsener: meist symmetrische Hauterscheinungen an Gesicht, Nacken, Ellenbogen, Kniekehlen mit trockener, geröteter, verdickter, schuppender, zerkratzter Haut; starker Juckreiz, flächenhafte Pigmentverschiebungen (Farbflecken).

 

Neurodermitis (Atopische Dermitis, endogenes Ekzem)

 

 

Ursachen

Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Neurodermitis beginnt häufig schon im Säuglingsalter und zeigt die vererbte Bereitschaft, auf bestimmte Allergene besonders empfindlich zu reagieren. Bei etwa vier von fünf Kindern besteht die Chance, dass sich das atopische Ekzem nach der Pubertät „auswächst“.

Die Krankheit tritt besonders in emotional belastenden Situationen in immer wiederkehrenden Schüben auf. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass gewisse Nahrungsmittel – besonders Milchprodukte, Eiklar, Zitrusfrüchte – Rötung und Juckreiz hervorrufen können.

Die meisten medizinischen Lehrbücher bestreiten allerdings, dass es einen Zusammenhang zwischen Nahrungsmitteln und Neurodermitis gebe.

Andere Faktoren wie extreme Temperaturschwankungen, Woll – oder Seidenbekleidung, bestimmte Öle und Fette oder allergisierende Chemikalien können Erkrankungsschübe auslösen.

Baden in Süßwasser kann die Erkrankung verschlimmern, während Baden in Meerwasser zu keiner Verschlechterung führt.

 

Erkrankungsrisiko

Von der atopischen Dermitis sind etwa 7 bis 10 Prozent aller Säuglinge und Kinder betroffen. Die Erkrankung tritt häufig bei Menschen auf, die selbst oder deren Familienmitglieder an allergischem Heuschnupfen, Asthma oder Bindehautentzündung leiden.

 

Mögliche Folgen und Komplikationen

Typisch für die Neurodermitis ist der heftige, in Phasen auftretende Juckreiz, der zum Zerkratzen der Haut verführt. Die Folge sind oft schwere Hautschäden und die Gefahr von zusätzlichen Infektionen.

Die Erkrankung belastet die Betroffenen und ihre Familie meist sehr. Kinder leiden vor allem nachts unter starkem Juckreiz. Das kann das Zusammenleben der ganzen Familie stören. Weil emotionaler Stress die Beschwerden aber verschlimmert und sie nach Ansicht mancher Ärzte sogar auslösen kann, entsteht hier oft ein Teufelskreis, der Haut und Psyche gleichermaßen betrifft.

Durch ihr Verhalten können Eltern die Neurodermitis des Kindes oft unbewusst aufrechterhalten: Die intensive Zuwendung während eines Krankheitsschubes kann für das Kind eine „Belohnung“ bedeuten, die das Leid durch die Erkrankung übertrifft. Das bedeutet nicht, dass man das Kind nicht liebevoll umsorgen sollte, aber man sollte die Vorgänge schon aufmerksam und kritisch betrachten.

Neurodermitis kann zu Selbstunsicherheit, Zurückgezogenheit und Depression führen und psychotherapeutische Hilfe notwendig machen.

 

Vorbeugung

Eine möglichst lange Stillzeit vermeidet, dass das Kind früh mit Fremdstoffen in Kontakt kommt, gegen die es eine Allergie entwickeln kann.

Manche Fachleute empfehlen, Kinder aus „Atopiker-Familien“ mit hypoallergener Fertignahrung zu füttern, wenn sie nicht gestillt werden. Der Nutzen einer solchen Ernährung ist nicht eindeutig erwiesen.

Wenn Selbsthilfe keine Besserung bringt oder wenn es sich um eine schwere Form der Erkrankung handelt, sollten Sie zum Arzt gehen.


Selbsthilfe

Da es bei Neurodermitis meist keine Heilung, sondern oft nur eine Linderung von Beschwerden gibt, haben sich an vielen Orten Selbsthilfegruppen gebildet. Dort kursieren häufig Empfehlungen für manchmal auch obskure Behandlungen. Bei manchen Kranken bewirkt jede Art von Therapie eine Besserung, egal ob es sich um Diäten, Entspannung, Homöopathie oder ähnliches handelt.

 

Folgende Maßnahmen werden von fast allen Therapierichtungen als sinnvoll beschrieben:

  • Eine möglichst stabile emotionale Situation schaffen. Eventuell Entspannungstechniken erlernen, um einerseits Spannungen und damit Anlässen für neue Krankheitsschübe besser begegnen zu können und um andererseits zu üben, bei Juckreiz nicht zu kratzen. Wer das Gefühl hat, allein mit den Problemen nicht mehr fertig zu werden, sollte sich nicht scheuen, professionelle Hilfe zu suchen.
  • Extrem feuchtes oder extrem trockenes Klima meiden.
  • Bei trockener Raumluft Luftbefeuchter verwenden.
  • Kleidungsstücke aus Wolle oder rauhen Kunststoff-Fasern meiden; günstig sind Stoffe aus Baumwolle.
  • Die Haut möglichst selten mit Reinigungsmitteln traktieren. Meist genügt klares Wasser zum Säubern.
  • Keine schäumenden Badezusätze, sondern Ölbäder verwenden. Nicht mit heißem, sondern nur mit warmem Wasser waschen, duschen oder baden.
  • Nach der Reinigung die Haut mit Pflegelotionen, – creme oder – salben fetten.
  • Kleidungsstücke nach der Wäsche besonders gut spülen. Keine Klar – oder Weichspüler verwenden, dem letzten Spülgang eventuell ein bis zwei Esslöffel Speiseessig beifügen.
  • Wenn die Füße von Ekzemen befallen sind: Hohe und unnötig dicht schließende Schuhe, wie zum Beispiel Gummistiefel, vermeiden. Keine Hausschuhe aus Filz oder Fell tragen, günstiger sind offene Leder- oder Leinenschuhe.
  • Wärme fördert den Juckreiz.
  • Jede Hautinfektion ohne Verzögerung behandeln.
  • Alle Nahrungsmittel meiden, die nicht vertragen werden. Dazu gehören oft Zitrusfrüchte (auch Orangensaft), Kuhmilch, Fisch, Eier, Nüsse, Mandeln, Hülsenfrüchte und Schokolade. Die Belastungen durch eine sehr rigorose Diät können – vor allem bei Kindern – erheblich sein.
  • Mehrwöchiger Aufenthalt in einem für die Haut günstigen Klima (z. B. an der Nordsee oder im Hochgebirge auf mindestens 2000 Meter). Manche Kassen bezahlen solche Kuraufenthalte. Der Wert dieser Kuren ist jedoch umstritten, weil Rückfälle häufig sind.

 

Behandlung

Falls die Selbsthilfemaßnahmen keinen Erfolg haben oder die Beschwerden unerträglich sind, wird der Arzt oder die Ärztin wahrscheinlich Kortisonsalbe oder – creme verschreiben. Kortison heilt nicht, sondern hemmt nur die Entzündung. Nach dem Ende der Anwendung können die
Beschwerden oft vermehrt auftreten.

Vielfältige Nebenwirkungen sind möglich. Eine Neurodermitis kann Monate oder Jahre andauern. So lange darf man aber keinesfalls ununterbrochen mit Kortison behandeln. Deshalb sollte die Verwendung von Kortisonen „Not“situationen vorbehalten bleiben.

Starken Juckreiz in der Nacht können Antihistaminika lindern. Bei chronischer Krankheit können teerhaltige Mittel zweckmäßig sein.

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Warzen, Sohlenwarzen oder Dornwarzen

Warzen sind harmlos, sie können sich jedoch am ganzen Körper ausbreiten, dann können sie die äußere Erscheinung und das Wohlbefinden beeinträchtigen

Etwa eine 1,2 Million Mal im Jahr werden in Deutschland Arztpraxen wegen Warzen aufgesucht. Warzen können in jedem Alter auftreten, finden sich jedoch vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen, selten bei älteren Menschen.

 

Warzen

 

Beschwerden

Hügelige, hornige, hautfarbene, manchmal getönte Knoten, die überall am Körper auftreten können. Warzen selbst schmerzen nicht, sie können jedoch Schmerzen verursachen, wenn sie z. B. auf der Fußunterseite auftreten.

 

Ursachen

Zur Entstehung sind zwei Bedingungen notwendig:

  • Ein Warzenvirus (Humanes Papillomvirus).
  • Dieses Virus muß in die Haut eintreten können.

Warzen können durch direkten Hautkontakt übertragen werden, aber auch in Schwimmbädern und Turnsälen. Die durchschnittliche Zeit zwischen Ansteckung und Sichtbarwerden der Warze (Inkubationszeit) beträgt drei bis vier Monate.

 

Vorbeugung

Ist theoretisch möglich, indem man direkten Hautkontakt mit Warzenbefallenen vermeidet. In Schwimmbädern und Saunen stets gut abtrocknen und immer ein eigenes, trockenes Handtuch verwenden. In Gemeinschaftseinrichtungen Schuhe tragen.

 

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

  • Bei ausgedehntem Befall.
  • Wenn das Aussehen darunter leidet.
  • Bei Warzen am Penis oder an den Schamlippen.
  • Nach dem 45. Lebensjahr, damit ein Hautkrebs ausgeschlossen werden kann.
  • Wenn Selbsthilfemaßnahmen erfolglos bleiben.

 

Selbsthilfe

Unzählige Volksmittel wirken gegen Warzen – angefangen vom „Besprechen“ bis zu geheimnisvollen Kräutertinkturen. Beim Warzenbesprechen vermuten Forscher-Innen, daß das Immunsystem so angeregt wird, daß es die Warzen besiegt.

Ein Großteil der Warzen verschwindet innerhalb von sechs Monaten von selbst, ohne daß man etwas tut. Die amerikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt das Aufkleben von Warzenpflastern, die Salizylsäure enthalten. Das Pflaster wird alle drei Tage gewechselt, bis die Warze weiß ist. Das kann bis zu drei Monate dauern. Die aufgeweichte Hornschicht wird mit Schere, Feile oder Hornhauthobel immer wieder abgetragen. Diese Behandlung verhindert nicht, daß erneut Warzen auftreten.

Behandlung

Sie hängt von der Art, der Anzahl und dem Ort ab, an dem die Warzen auftreten. Meistens versucht man zunächst, die Warze mit Lösungen und Pflastern mit Salizylsäure, Podophyllin, Benzoe, Tretinoin usw. abzulösen.


Medikamente

Sohlen – oder Dornwarzen und sogenannte gewöhnliche Warzen werden meist mit Salizylsäure-Lösungen oder – Pflastern behandelt. In hartnäckigen Fällen kann die Ärztin oder der Arzt kleine Mengen des Zytostatikums Bleomyzin in die Warze injizieren. Nach drei bis vier Wochen löst sich das trockene Warzengewebe ab. Diese Methode hilft fast immer. Bleomyzin darf während der Schwangerschaft nicht verwendet werden.

Flache Warzen an Gesicht und Handrücken kann man täglich mit Tretinoin (Airol [D/Ö], Eudyna [D/Ö] bestreichen. Dieses Mittel wird zur Behandlung von Akne verwendet und bewirkt in vielen Fällen eine Schälung und damit Ablösung der Warze.

 

Operationen

Falls die medikamentöse Behandlung nicht hilft, kann die Warze operativ entfernt werden.

Vereisen der Warze mit flüssigem Stickstoff. Eine örtliche Betäubung ist nicht notwendig. Nach einigen Stunden entsteht eine Blase, die abgetragen und mit Antibiotika behandelt werden muß. Dieser Eingriff ist schmerzhaft. Es bilden sich jedoch keine Narben. Gewöhnliche Warzen brauchen meist mehrere derartige Behandlungen.

Elektrische Verschorfung: Unter örtlicher Betäubung wird mit Hochfrequenzstrom das Warzengewebe verkohlt und mit einem scharfen Löffel entfernt. Nachteilig ist, daß sich häufig schmerzhafte Narben bilden und bei etwa einem Drittel der Operierten erneut Warzen wachsen.

Warzen können bei lokaler Betäubung mit einem Kohlendioxid-Laser verdampft werden. Danach blutet es nicht, und es treten nur geringe Schmerzen auf.

 

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Akne wird nicht durch mangelnde Hygiene verursacht

Etwa 5,5 Millionen Mal im Jahr werden in Deutschland Ärztin oder Arzt wegen Akne aufgesucht, die Betroffenen sind zwischen zwölf und zwanzig Jahre alt

In der Pubertät muß sich im Körper ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Hormonen einpendeln. Das männliche Hormon Testosteron regt die Talgdrüsen zu vermehrter Produktion an. Eine gesteigerte Hornproduktion am Ausgang der Talgdrüsen behindert den Abfluß des Talgs. Der Talgbeutel vergrößert sich, bis sein Inhalt nach außen tritt und als Pünktchen sichtbar wird. Seine schwarze Färbung verdankt es chemischen Prozessen. Wenn sich dieses Talg-Horn-Gemisch entzündet, bilden sich „Pickel“ oder „Pusteln“. Sind tiefere Hautschichten in den Entzündungsprozeß mit einbezogen, spricht man von Akne.

 

Akne

 

In psychischen Streßsituationen kann die Akne besonders heftig „aufblühen“, Medikamente wie Kortison, Jod, Brom, Antiepileptika, Lithium, Vitamin B6, B12 und D2 können ebenfalls Akne verursachen. Typisch für eine medikamentös verursachte Akne ist, daß sie plötzlich beginnt, auch ungewohnte Stellen (Rumpf, Arme, Beine) ausgedehnt befällt und auch außerhalb der Pubertät auftritt.

Auch die Vergiftung mit polychlorierten Kohlenwasserstoffen (z. B. Dioxin) kann zu Akne führen. Akne, die durch längeren Hautkontakt mit Teer, Pech oder Ölen entsteht, tritt in der Regel an den Stellen des direkten Kontakts auf, z. B. an den Oberschenkeln durch öldurchtränkte Hosen.

Cremes mit sehr fetten Salbengrundstoffen können gleichfalls Akne verursachen.

 

Beschwerden

Schwarze Pünktchen auf der Haut (offene Mitesser, Komedonen); weißliche, stecknadelkopfgroße Knötchen (geschlossene Mitesser). Entzündete Mitesser erscheinen als rote Aknepusteln. In schweren Fällen knotige, entzündliche Einlagerungen in der Haut; ausgedehnte Abszesse mit Narbenbildung.

 

Erkrankungsrisiko

Etwa 5,5 Millionen Mal im Jahr werden in Deutschland Ärztin oder Arzt wegen Akne aufgesucht. Die Betroffenen sind vorwiegend zwischen zwölf und zwanzig Jahre alt.In diesem Lebensabschnitt, in dem sich das Gleichgewicht der Hormone erst einpendeln muß, sind fast alle mehr oder weniger von Akne betroffen. Bei Frauen prägt sich die Akne meist in der zweiten Zyklushälfte stärker aus. Im Sommer bessert sich Akne meist, weil die UV-Strahlen bakterientötend wirken.

 

Mögliche Folgen und Komplikationen

In der Zeit, in der ihr Selbstbewußtsein und Identitätsgefühl noch kaum gefestigt sind, leiden die Jugendlichen unter einem Aussehen, das nicht dem Bild makelloser Schönheit entspricht.

Eine unsachgemäße Behandlung der Entzündungen kann bleibende Narben hinterlassen.

Vorbeugung ist nicht möglich.

Wenn Selbsthilfemaßnahmen den Zustand der Haut nicht bessern, sollten Sie zum Arzt gehen.

 

Entwicklung von Akne

Akne

Normale Talgdrüse
Mitesser: vermehrte Talgsekretion
Pickel: entzündetes Gewebe

 

Selbsthilfe

  • Die betroffenen Hautstellen zweimal täglich mit einer milden Reinigungsmilch waschen. Übliche Aknemittel, die danach aufgetragen werden, können die Reinigung unterstützen.
  • Zum Waschen empfehlen sich entfettende Syndets
  • Fettfreie Cremes statt fetthaltiger verwenden; es gibt sie auch getönt als Make-up
  • Benzoylperoxid-haltige Schälmittel erweichen die verhornte Haut, verringern die Talgproduktion und hemmen das Bakterienwachstum.
  • Am besten wäre es, die Pickel in Ruhe zu lassen oder von einer Kosmetikerin entfernen zulassen. Wenn das nicht gelingt, hilft die richtige „Ausdrücktechnik“, eine Verschlimmerung zu vermeiden.
  • Sonnenbestrahlung desinfiziert die Haut und trocknet sie aus.
  • Es gibt keinen gesicherten Zusammenhang zwischen einer bestimmten Ernährung und der Verschlimmerung von Akne.

 

Pickel richtig ausdrücken

  • Für zehn Minuten eine heiße Kompresse auflegen, damit die Haut aufweicht.
  • Die Haut mit 700/oigem Isopropanol desinfizieren.
  • Finger mit einem sauberen Tuch umwickeln.
  • Die Haut um den Pickel herum auseinanderziehen, dann aus der Tiefe herausdrücken.
  • Eiterpickel mit einer Einmal-Injektionsnadel aufstechen, dann leer drücken.
  • Mit einer Packung aus Heilerde oder Kamillenextrakt die Haut wieder beruhigen.

 

Behandlung

Fast jede Akne verschwindet von allein, wenn die Hormonproduktion die individuelle Balance erreicht hat. Wenn die Akne in der unruhigen Zeit sehr ausgeprägt ist, ist eine ärztliche Behandlung angebracht.

 

Äußerliche Behandlung

Effektiv, aber aggressiv ist die Behandlung mit Vitamin-A-Säure (Tretinoin) – nicht zu verwechseln mit Vitamin A und auch durch dieses nicht zu ersetzen. Die Akne verschlimmert sich dabei zunächst; doch nach spätestens zwei Monaten wird der Erfolg sichtbar.

 

Innerliche Behandlung

Sie ist erst dann angebracht, wenn die äußerliche Behandlung nicht erfolgreich war. Dann können beide Maßnahmen einander ergänzen.

  • Das Antibiotikum Tetrazyklin verringert die Bakterienbesiedlung der Talgdrüsen. Äußerlich aufgetragen und zusätzlich geschluckt, bessert sich die Akne nach zwei Monaten bei 40 Prozent, nach vier Monaten bei 60 Prozent und nach einem halben Jahr bei 80 Prozent. Schwangere dürfen Tetrazyklin nicht einnehmen.
  • Bei sehr ausgeprägter Akne, die anders nicht einzudämmen ist, haben sich die Wirkstoffe Isotretinoin (Roaccutan [D/Ö]) und Etretinat (Tigason [D]) bewährt. Dabei können beträchtliche Nebenwirkungen an Haut und Schleimhäuten auftreten. Weil diese Medikamente während der Schwangerschaft Fehlbildungen des Kindes verursachen können, muß vor der Behandlung eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen sein und während der Behandlung zuverlässig verhindert werden. Bei Roaccutan muß der Empfängnisschutz noch einen Monat nach dem Ende der Behandlung fortgesetzt werden, bei Tigason sogar noch zwei Jahre lang.
  • Frauen, die mit der „Pille“ verhüten, können sich ein Präparat verordnen lassen, dessen Gestagenanteil den männlichen Hormonen entgegenwirkt (Gestamestrol N [D], Neo-Eunomin [D]).

 

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Hautpflege und Hautreinigung für die verschiedenen Hauttypen

Regelmäßige Hautpflege und Hautreinigung  trägt zum Wohlbefinden bei, erhält die Haut sauber und kann Krankheiten verhindern

Eine angemessene Hautpflege berücksichtigt den Hauttyp: trocken, normal oder fettig. Allerdings schwankt der Hauttyp bei fast allen in Abhängigkeit von der Jahreszeit (im Winter ist die Haut trockener als im Sommer), vom Hormonspiegel und vom allgemeinen Gesundheitszustand. Manche Menschen weisen sogar im Gesicht verschiedene Hauttypen auf.

Hautpräparate für Hautpflege und Behandlung gibt es als Salben, Cremes, Lotionen und Lösungen.

Salben sind fettig und enthalten wenig oder gar kein Wasser. Sie eignen sich zum Einfetten, besonders auf feuchter Haut, und bleiben als fettige Schicht auf der Haut.

Cremes sind Emulsionen, also stabile Mischungen von Wasser und Fett. Man unterscheidet zwei Typen: Wasser-in-Öl-Emulsionen sind sehr fetthaltig und lassen sich nicht so leicht auf der Haut verteilen. Öl-in-Wasser-Emulsionen sind weniger fetthaltig, lassen sich leicht verteilen und ziehen schnell ein.

Lotionen für die Hautpflege sind Mixturen aus Öl, Wasser und Pulver. Sie sind einfach aufzutragen, wirken kühlend und trocknen akut entzündete und nässende Hautstellen aus. Lotionen müssen vor Gebrauch geschüttelt werden. Lösungen bestehen aus Wasser oder Alkohol, in denen Feststoffe aufgelöst sind. Lösungen wirken wie Lotionen austrocknend.

 

Hautpflege

 

Hautreinigung

Bei jedem Waschen lösen Wasser, aber noch mehr Seifen, Duschbäder usw. von der Haut Schmutz, Fettstoffe, Schuppen und feuchtigkeitsbindende Substanzen ab. In der Folge wird die Haut trocken und rauh. Die gesunde Haut ersetzt das entzogene Fett normalerweise innerhalb kurzer Zeit. Außerdem enthalten die meisten Hautreinigungsmittel rückfettende Substanzen.

Zu häufiges Waschen ohne nachträgliches Einfetten des Körpers kann die Haut austrocknen lassen und schuppig machen.

 

Seifen, Syndets, Reinigungsmilch, Gesichtswasser für die Hautpflege

Syndets sehen aus wie Seifen, enthalten jedoch künstlich hergestellte waschaktive Wirkstoffe. Syndets haben gegenüber Seifen den Vorteil, daß ihr pH-Wert von etwa 6 dem leicht sauren Milieu der Haut entspricht, während Seifen einen alkalischen pH-Wert um 10 haben.

 

  • Bei fettiger Haut sind Syndets für die Hautpflege vorzuziehen, weil sie die Haut stärker entfetten als Seife.
  • Bei trockener Haut ist Seife vorzuziehen, besonders dann, wenn sie einen hohen Anteil an rückfettenden Stoffen enthält (Babyseife).
  • Gesunde Haut verträgt sowohl Seife als auch die teureren Syndets. Wer sich zu häufig wäscht, kann der Haut mit beiden Produkten schaden.
  • Pflegeprodukte für Babys sollten möglichst wenige Zusatzstoffe, also auch keine Duftstoffe, enthalten.
  • Feste Seifen und Syndets haben gegenüber flüssigen Waschlotionen den Vorteil, daß sie keine Konservierungsmittel enthalten.
  • Besonders schonend reinigt man die Haut mit Reinigungsmilch. Das ist eine dünnflüssige Öl-in-Wasser-Emulsion, die auf die Haut aufgetragen und mit Wasser abgewaschen wird. Reinigungsmilch entfettet verhältnismäßig wenig. Mit ihr entfernt man vor allem Make-up.
  • Gesichtswasser enthält Alkohol und wirkt erfrischend. Fachleute raten jedoch wegen der stark entfettenden und austrocknenden Wirkung von ihrer Anwendung ab.

 

Trockene Haut

Trockene Haut neigt zur Schuppenbildung, ist glanzlos, wird eher faltig und erzeugt häufig ein gespanntes Gefühl auf der Haut.

Trockene Haut kommt häufig vor bei

 

  • älteren Menschen aufgrund der eingeschränkten Talgdrüsenfunktion.
  • Menschen, die sich viel in zentralgeheizten Räumen oder Räumen mit Klimaanlage aufhalten.
  • Personen, die stark entfettende Seifen oder Dusch- und Badezusätze in Schaumform verwenden.

 

Trockener Haut mißfällt häufiges Baden. Je heißer ein Bad oder eine Dusche, um so mehr Feuchtigkeit wird der Haut entzogen. Nach dem Waschen oder Baden sollte man trockene Haut mit Cremes oder Lotionen pflegen. Sie sorgen dafür, daß die Haut Feuchtigkeit besser speichern kann. Pflegemittel für trockene Haut sind eher fettreich.

 

Die Wahl des Pflegemittels

Welche Hautpflege sich am besten eignet, zeigt eine „Streichelprobe“: Wenn sich die Haut schon bald nach dem Auftragen wieder trocken anfühlt, empfiehlt sich ein fettreicheres Produkt (meist ist das eine Wasser-in-ÖI-Emulsion). Ein klebriger Fettglanz zeigt hingegen, daß die Haut übersättigt ist und eine Öl-in-Wasser-Emulsion ausreicht.

Leider geben die Hersteller von Allzweckcremes nur selten an, welchen Emulsionstyp sie verwenden. Bei sogenannten Tagescremes handelt es sich meist um Öl-in-Wasser-Emulsionen, während die Nachtcremes meist Wasser-in-Öl-Emulsionen sind.

 

Normale Haut

Die normale Haut ist mit einem Wasser – und Fettmantel überzogen, der meist keiner besonderen Hautpflege bedarf. Ab etwa dem 25. Lebensjahr sondern die Talgdrüsen der Haut weniger Talg ab. Das bedeutet, daß die Haut mit zunehmendem Alter langsam trockener wird.

Die normale Haut ersetzt das bei der Reinigung entzogene Fett innerhalb kurzer Zeit von selbst.

 

Fettige Haut

Bei der fettigen Haut sondern die Talgdrüsen vermehrt Fett ab. Dabei erweitern sich die Poren. Fette Haut kann glänzend erscheinen, wenn der vermehrte Fettfluß ölig ist, oder trocken, wenn das Fett bereits im Haarbalg eintrocknet. Viele Menschen haben beide Arten von fetter Haut: Häufig sind Stirn, Nase und Kinn ölig und die Wangen trocken.

Pflegemittel für die fette Haut sind fettarm und enthalten entfettende Wirkstoffe. Sie sollten zweimal täglich aufgetragen werden.

 

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Die menschliche Haut

Der Hautaufbau der menschlichen Haut

Der Hautaufbau besteht aus 3 Schichten, sowie die Hautanhangsgebilde Nägel, Haare und Hautdrüsen

  • Oberhaut (Epidermis)
  • Lederhaut (Corium/Dermis)
  • Unterhaut (Subcutis)
  • eigentliche Haut (Cutis, Subcutis)
  • Darunter befindet sich die Muskulatur.

Es existieren zwei Hautarten, sowie die Hautanhangsgebilde Nägel, Haare und Hautdrüsen

  • Leistenhaut (Fusssohlen, Innenseiten der Handflächen)
  • Felderhaut

Hautaufbau

 

 

1. Oberhaut

Diese ist ein sich ein ständig erneuerndes Gewebe, welches aus mehreren Zellschichten besteht, sogenanntem mehrschichtiges Plattenepithel. Außen befindet sich die Hornschicht, die ähnlich einer Ziegelmauer aufgebaut ist. Die Zellschichten erneuern sich alle 30 Tage und werden in der Basis der Oberhaut immer neu gebildet. Als Hornschicht werden diese dann  nach Außen abgestoßen.

Auf der Haut liegt eine Wasser – Fettschicht. Dieser Hautaufbau verhindert das Eindringen von Fremdstoffen und schützt vor Wasserverlust, sorgt für eine geschmeidigkeit und puffert die Einwirkung von Basen und Säuren in gewissen Grenzen.

In der Oberhaut befinden sich Immunzellen mit der Bezeichnung Langerhanszellen und auch die Farbpigmentzellen, welche Melanin produzieren zum Zwecke des UV Schutzes. Nervenzellen enden ebenfalls hier.

 

2.  Lederhaut

Die Lederhaut besteht aus dichtem Bindegewebe und ist 1-2 mm dick. Sie enthält Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven. Über eine Zapfenschicht ist sie mit der Oberhaut verzahnt, das erscheint als feine Rillen an Hautoberfläche. Dies ist die Grundlage für unsere Fingerabdrücke.

Elastischen und kollagenen Fasern mit Lymph-, Blutkapillaren sowie feinen Nerven befinden sich ebenfalls in der Lederhaut. Die Festigkeit und Belastbarkeit der Haut wird durch Kollagene und elastische Fasern realisiert. In der Lederhaut wird Histamin produziert, welches bei Entzündungen ausgeschüttet wird aber auch bei allergischen Reaktionen. Tast, Temperatur, Schmerz, Druck und Vibrationsreize werden aufgenommen und zentral vom Hautaufbau weitergeleitet.

 

3. Unterhaut

Der untere Hautaufbau besteht aus Fettgewebe zwischen lockerem Bindegewebe. Sie enthält Nerven-, Fettzellen, Blutgefäße. Schweißdrüsen reichen meist bis hierher und bis in untere Abschnitte der Haarbälge. Cellulite entsteht bei unausgewogenem Verhältnis von Bindegewebe und Fettzellen Der Hautaufbau der Unterhaut biete Schutz der darunter liegenden Organe vor Druck und Stoß, sowie vor Wärmeverlust. Sie speichert Nährstoffe, auf die in schlechten Zeiten zurückgegriffen  wird.

 

Hautaufbau Anhangsgebilde

Nägel, Haare und Hautdrüsen sind sogenannte Anhangsgebilde der Haut.  Die Nägel bestehen aus harter Hornhaut und sind beim Gesunden durchsichtig. Sie bilden ein Widerlager der weichen Fingerbeere, dienen der Verbesserung der Tastempfindung und des Greifens, dem Schutz und helfen beim Kratzen. Das Haar ist ein Hornfaden, dessen Schaft über die Hautoberfläche hinausragt, sie  wird von einem Haarbalg umgeben und besteht aus Haarschaft und Haarwurzel.

Mit jedem Haar ist ein kleiner Muskel im Hautaufbau verbunden der beispielsweise bei Kälte durch Aufrichten zur Gänsehaut führt. Die Farbe des Haares ist abhängig von Konzentration von Melanin.

Am Haarbalg münden Talgdrüsen, diese überziehen Hautoberfläche mit dünnem Fettfilm. Schweißdrüsen münden als Schweißpore auf Hautoberfläche und produzieren ca. 0,5 l Schweiß/Tag. Die meisten Schweißdrüsen sind an Fußsohlen, unter Achseln, und der Stirn angeordnet. Der Flüssigkeitsverlust kann bei  Schweißausbruch bis 0,5 l/Stunde betragen Duftdrüsen sind besondere „Schweißdrüsen“ diese hängen an Haaren besonders im Genitalbereich,  Brustwarzenvorhof, Achselhöhlen, Augelidern. Sie sorgen für individuellen Körpergeruch des Menschen und spielen eine Rolle bei sexueller  Anziehungskraft


Hautaufbau 1 Ausführungsgang Schweißdrüsen

 2 Hornschicht

 3 Stachelzellschicht

 4 Basalzellschicht

 5 Nervengeflecht

 6 Schweißdrüse

 7 Endkörperchen

 8 Tastkörperchen

 9 Haarzwiebel

  10 Talgdrüse

      11 Muskel

      12 Lederhaut

      13 Epidermis


Funktion

Die Hautaufbau-Funktionen  beinhalten in erster Linie einen Schutz gegen mechanische, chemische und thermische Einwirkung. Zusätzlich schützt sie gegen UV  Strahlung und Mikroben. Mit dem Schweiß erfüllt sie Ausscheidungsfunktion und eine Wärmeregulierungsfunktion.

Sie resorbiert beispielsweise Sauerstoff aus der Luft und nimmt vorwiegend fettlösliche Stoffe auf, weniger Wasserlösliche Stoffe. Die Haut dient auch  der Reizaufnahme für Berührungsreize, Vibrationen, Druck und Temparatur.Sie dient der Vitaminsyntese für Vitamin D

 

Erscheinungen, Erkrankungen

Durch Krankheiten oder andere ausgelöste, sichtbare Hautveränderungen  werden Effloreszenzen genannt. Diese unterscheiden sich vor allem nach Ort des Auftretens,  Anzahl, Aussehen, Eigenschaft und Beschwerden. Sie werden bei der Diagnose von Erkrankungen  in erster Linie bewertet und sollten  auch im eigenen Interesse selbstständig beobachtet werden. Zu bakterielle Infektionserkrankungen wird unter anderem die Borkenflechte, die  Wundrose und die Hautborelliose gerechnet. In der Hauptsache sind bestimmte Bakterien, oft Streptokokken die Ursache. Virale Infektionen sind vor  Allem Herpesinfektionen. Diese treten bei über 90% unserer Bevölkerung auf Pilzinfektionen treten bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu Tage.

Angeborene und beispielsweise bei der Arbeit erworbene Ekzeme treten mittlererweile häufig auf, wie beispielsweise die Neurodermitis. Nesselsucht und Borkenflechte sind ebenfalls verbreitete, genetisch bedingte Erkrankungen. Weißer und schwarzer Hautkrebs (Melanom) sind weitere Erkrankungen mit  teilweise tragischen Verlaufsformen.

 

Klassische Therapie

Die Therapieformen bei Hauterkrankungen werden entsprechend der Diagnose verordnet, von Antibiotikagabe bei bakterieller Infektion, Cortison und Antihstaminika bis hin zur Besrahlung gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Auch eine operative Entfernung ist unter Umständen möglich  und nötig.

 

Alternative Methoden

Die alternative Heilmethode für die Haut gibt es leider nicht. Für allergische Fragestellungen bietet sich Ausleitung schädlicher Substanzen sowie  Ernährungsumstellung als erster Schritt an. Auch Sonnenlicht in Maßen kann bei bestimmten Fragestellungen helfen. Generell sind  Heilkräuteranwendungen sowie Homöopathie sinnvolle Maßnahmen bei Hautproblemen. Hat man „seine Pflanze“ gefunden, stellt man oft fest, dass diese  bei verschiedenartigen Erkrankungen an unterschiedlichen Stellen des Körpers hilft.