Blutarmut: Hämolytische Anämie, Beschwerden und Ursachen

Blutarmut: Hämolytische Anämie, Beschwerden, Blässe, Müdigkeit, Atemlosigkeit, Herzklopfen oder Herzflattern, besonders bei Anstrengungen

Manchmal färbt sich die Haut gelblich, und der Urin erscheint dunkler als normal. Dauert die Erkrankung länger an, können Gallensteine entstehen.

 

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Ursachen

  • Vererbung. Dann beginnen die Beschwerden bereits mit der Geburt oder kurz danach.
  • Infektionskrankheiten. Sogenannte Autoimmune Hämolytische Anämie, bei der der Körper aus bisher nicht geklärter Ursache Antikörper gegen die eigenen Blutkörperchen bildet.
  • Chemikalien oder Medikamente (Azetylsalizylsäure, z. B. Aspirin; Sulfonamide und andere Antibiotika) können als Nebenwirkung bei speziell veranlagten Personen plötzlich eine hämolytische Anämie auslösen.
  • Nach Bluttransfusionen, wenn der Körper Antikörper gegen die fremden rotenBlutkörperchen produziert.
  • Nach einer Operation, bei der k ünstliche Herzklappen eingesetzt wurden.
  • Nach Schlangenbissen.

 

Erkrankungsrisiko

Es steigt bei den unter Ursachen angeführten Faktoren.

 

Mögliche Folgen und Komplikationen

Die Erkrankung verläuft selten tödlich, ist manchmal jedoch schwierig zu behandeln.

 

Vorbeugung

Verursachende Chemikalien meiden.

Bei Verdacht auf Blutarmut: Hämolytische Anämie, sollten Sie sofort zum Arzt gehen.

 

Selbsthilfe

Ist nicht möglich.

 

Behandlung

Die Art der Behandlung hängt von der Ursache der Erkrankung ab. Ist sie eine Arzneimittelnebenwirkung, müssen alle in Frage kommenden Medikamente abgesetzt werden. Wer beruflich mit Chemikalien zu tun hat, die die Krankheit verursachen können, sollte nach Möglichkeit den Arbeitsplatz wechseln.

Wenn die Erkrankung durch Antikörper verursacht ist, müssen Arzt oder Ärztin versuchen, ihre Bildung und Wirkung durch Medikamente einzudämmen.

Besonders dann, wenn die Erkrankung vererbt ist, kann die Entfernung der Milz die Krankheit spürbar bessern oder sogar zur Normalisierung führen.

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